- In den letzten rund zwölf Monaten hat sich das Konzept der „souveränen KI“ von einer politischen Vision zu einer strategischen Priorität gewandelt, da viele Regierungen massiv in inländische Recheninfrastrukturen und Rechenzentren investieren.
- Eine weltweite McKinsey-Umfrage unter 300 Führungskräften, Investoren und Beamten zeigt, dass 71 % die souveräne KI als „lebenswichtiges Anliegen“ oder „strategische Priorität“ betrachten.
- Die drei Hauptantriebskräfte für die KI-Souveränität sind: wirtschaftlicher Wettbewerb, geopolitisch-rechtlicher Druck und die Notwendigkeit, die sprachliche und kulturelle Identität zu bewahren.
- Bis zum Jahr 2030 könnten die weltweiten KI-Ausgaben 1,3 bis 1,5 Billionen USD erreichen und durch generative KI jährlich einen wirtschaftlichen Wert von bis zu 4,4 Billionen USD schaffen.
- Souveräne KI ist nicht nur ein Ort zur Datenspeicherung, sondern umfasst den gesamten Lebenszyklus der Intelligenz: das Training, den Betrieb und den Einsatz von Modellen.
- Vier Säulen definieren den Grad der Souveränität: Territorialität (wo Daten/Rechenleistung angesiedelt sind), Betrieb (wer kontrolliert), Technologie (wer besitzt den Stack und das geistige Eigentum) und Recht (welchen Gesetzen sie unterliegt).
- McKinsey schätzt, dass souveräne KI bis 2030 zu einem 600-Milliarden-Dollar-Markt werden könnte, wobei etwa 40 % der KI-Workloads auf den öffentlichen Sektor und streng regulierte Branchen entfallen.
- Derzeit verfügen nur etwa 30 Länder über eine inländische Recheninfrastruktur, die stark genug für fortschrittliche KI ist; vielen Ländern mangelt es an Modellen, Anwendungen, Energie und Governance-Rahmenbedingungen.
- Der Aufbau einer souveränen KI erfordert ein synchronisiertes Ökosystem, das von Energie, Chips und Daten bis hin zu Anwendungen und Fachkräften reicht.
- Kompromisse sind unvermeidlich: Inländische Modelle könnten schwächer sein als Frontier-Modelle, die Investitionskosten sind gigantisch und es ist schwierig, die Skaleneffekte von Hyperscalern zu erreichen.
📌 McKinsey schätzt, dass souveräne KI bis 2030 zu einem 600-Milliarden-Dollar-Markt werden könnte, wobei etwa 40 % der KI-Workloads auf den öffentlichen Sektor und streng regulierte Branchen entfallen. Die KI-Souveränität entwickelt sich zu einem entscheidenden Faktor für die nationale Wettbewerbsfähigkeit, doch der Weg von der Ambition zur Umsetzung ist noch voller Hindernisse. Derzeit verfügen nur etwa 30 Länder über eine inländische Recheninfrastruktur, die stark genug für fortschrittliche KI ist; vielen Ländern mangelt es sowohl an Modellen und Anwendungen als auch an Energie und Governance-Strukturen. Der Aufbau einer souveränen KI erfordert ein synchronisiertes Ökosystem, das von Energie, Chips und Daten bis hin zu Anwendungen und Fachkräften reicht.

