- Google-Mitbegründer Sergey Brin gibt zu, dass das Unternehmen sehr viel Personal ohne Bachelor-Abschluss einstellt, weil diese „tüfteln und Probleme aus sehr seltsamen Blickwinkeln lösen“.
- In einer Rede vor Ingenieurstudenten in Stanford Ende 2025 betonte Brin, dass er Informatik nicht wegen des Abschlusses studiert habe, sondern aus Leidenschaft und weil die Branche damals explodierte.
- Brin warnte die Gen Z davor, Studiengänge nur aus Angst vor KI-Automatisierung zu wählen oder abzubrechen, da KI sogar in Bereichen wie vergleichende Literaturwissenschaft, die als „sicher“ gelten, hervorragend sein könnte.
- Google verlagert sich stark auf kompetenzbasierte Einstellungen: Der Anteil der Stellenanzeigen, die einen Hochschulabschluss erfordern, sank von 93 % im Jahr 2017 auf 77 % im Jahr 2022.
- Dieser Trend beschränkt sich nicht nur auf Google, sondern hat auch Microsoft, Apple und Cisco erfasst, was die abnehmende Rolle des Hochschulabschlusses als „Eintrittskarte“ in die Technologiebranche zeigt.
- Jamie Dimon (JPMorgan Chase) argumentierte, dass ein Studium an einer Ivy-League-Universität oder gute Noten keine Garantie dafür seien, ein guter Mitarbeiter zu werden; praktische Fähigkeiten seien der entscheidende Faktor.
- Alex Karp (Palantir) betonte ebenfalls: Nach dem Eintritt in das Unternehmen habe der Bildungshintergrund kaum noch Bedeutung, alles werde anhand der Arbeitsleistung bewertet.
- Laut Great Place to Work erkennen immer mehr Unternehmen, dass sie durch Abschlussanforderungen einen großen Talentpool verpassen.
- Brin meint, dass Universitäten ihre Mission und Ausbildungsmodelle überdenken müssen, da Abschlüsse ihre Rolle bei der Steuerung von Karrierechancen verlieren.
📌 Sergey Brin, Mitbegründer von Google, gibt zu, dass das Unternehmen viele Mitarbeiter ohne Bachelor-Abschluss einstellt, weil diese „tüfteln und Probleme aus sehr seltsamen Blickwinkeln lösen“. Dieser Trend beschränkt sich nicht nur auf Google, sondern hat auch Microsoft, Apple und Cisco erfasst. Dies spiegelt eine starke Verlagerung hin zu kompetenzbasierten Einstellungen im KI-Zeitalter wider. Da Technologie die Art der Einstiegsjobs verändert, ist ein Abschluss nicht mehr der einzige zuverlässige Maßstab. Dies eröffnet der autodidaktischen Gen Z riesige Chancen und setzt gleichzeitig Universitäten unter Druck, ihren Wert auf dem neuen Arbeitsmarkt neu zu definieren.

