- Der Polizeichef der West Midlands, Craig Guildford, hat sich offiziell bei den britischen Abgeordneten entschuldigt, nachdem er zugegeben hatte, irreführende Informationen im Zusammenhang mit dem Verbot von Fans von Maccabi Tel Aviv bereitgestellt zu haben.
- Er erklärte, dass die Geheimdienstdaten ein fiktives Spiel zwischen Maccabi Tel Aviv und West Ham enthielten, das nie stattgefunden hatte.
- Dieser Fehler resultierte aus der Nutzung von Microsoft Copilot, einem generativen KI-Tool, während des Informationszusammenstellungsprozesses.
- Zuvor hatte Guildford behauptet, die Polizei verwende keine KI, und erklärt, der Fehler sei lediglich auf „eine Google-Suche einer Einzelperson“ zurückzuführen.
- Die falschen Informationen wurden in eine Akte aufgenommen, die einer vom Gemeinderat geleiteten Sicherheitsberatungsgruppe vorgelegt wurde, die daraufhin das Verbot für Gästefans beschloss.
- Das Verbot betraf das Europa-League-Spiel zwischen Maccabi Tel Aviv und Aston Villa im November.
- Der Vorfall ereignete sich, als Innenministerin Shabana Mahmood sich darauf vorbereitete, dem Parlament über die Ergebnisse einer Untersuchung der britischen Polizeiinspektion zu berichten.
- In einer E-Mail an den Innenausschuss des Parlaments drückte Guildford sein „tiefes Bedauern“ aus und betonte, dass er nicht absichtlich getäuscht habe.
- Er gab an, ehrlich geglaubt zu haben, dass die Informationen aus einer manuellen Suche stammten, basierend auf der ursprünglichen Beratung, die er erhalten hatte.
- Der Vorfall hat Bedenken hinsichtlich der Zuverlässigkeit von KI bei Entscheidungen zur öffentlichen Sicherheit und in Verifizierungsprozessen aufgeworfen.
📌 Fazit: Der Polizeichef der West Midlands, Craig Guildford, hat sich offiziell bei den britischen Abgeordneten entschuldigt, nachdem er die Bereitstellung falscher Informationen über das Verbot von Maccabi Tel Aviv-Fans eingeräumt hatte. Dieser Fehler entstand durch den Einsatz der generativen KI Microsoft Copilot während des Zusammenstellungsprozesses.

