SK Telecom wird durch die Ausgliederung des Rechenzentrums- und Seekabelgeschäfts aus seiner Tochtergesellschaft SK Broadband ein neues Unternehmen namens SK Horizon gründen.
KKR wird zusammen mit einem Konsortium südkoreanischer Investoren insgesamt 2,2 Milliarden US-Dollar (entspricht 3,08 Billionen Won) in SK Horizon investieren.
Nach der Transaktion wird SK Telecom einen Anteil von 51 % behalten und Hauptaktionär bleiben, während KKR 29 % und IMM Investment 20 % halten werden.
SK Horizon wird die bestehenden Rechenzentren und die Seekabelinfrastruktur von SK Telecom betreiben und ausbauen.
Zuvor hatte SK Telecom im Juli 2026 SK Hyper gegründet, um neue KI-Rechenzentrumsprojekte zu entwickeln.
SK Hyper plant, bis 2030 750 Milliarden Won in den Bau der KI-Rechenzentrumsinfrastruktur zu investieren.
Die Gründung von SK Horizon vervollständigt die Strategie des KI-Infrastruktur-Ökosystems von SK Telecom, die eine Einheit für die Entwicklung neuer Projekte und eine Einheit für den Betrieb und die Expansion bestehender Vermögenswerte umfasst.
Südkorea fördert den Aufbau eines inländischen KI-Ökosystems, um die Rechenzentrumskapazitäten zu erweitern und die KI-Souveränität zu stärken.
Samsung Electronics, SK Hynix, verbundene Unternehmen und die südkoreanische Regierung planen, in den kommenden Jahren etwa 2 Billionen US-Dollar in die Entwicklung von Halbleiter- und KI-Clustern zu investieren.
SK Telecom strebt den Abschluss des Unternehmensspaltungsprozesses im ersten Quartal 2027 an.
📌 Das Abkommen zeigt, dass Südkorea von KI-Chip-Investitionen zum Aufbau grundlegender Infrastrukturen wie Rechenzentren und Seekabeln übergeht. Mit einer Investition von 2,2 Milliarden US-Dollar in SK Horizon und den Entwicklungsplänen für SK Hyper möchte SK Telecom zur Säule der nationalen KI-Infrastruktur werden. Dies ist zudem Teil einer langfristigen Strategie zur Festigung der KI-Souveränität und zur Stärkung der technologischen Wettbewerbsfähigkeit Südkoreas.

