Eine der beiden großen südkoreanischen Verlagsorganisationen hat eine Reihe von KI-Nutzungsprinzipien veröffentlicht, um massenhaft durch KI produzierte Bücher, die gemeinhin als „Click-to-Publish“ bekannt sind, zu bekämpfen.
Die Korea Publisher Society erklärte, das Ziel sei es, das Vertrauen in Bücher zu wahren, indem die menschliche Verantwortung und Rolle im gesamten Verlagsprozess klar definiert werden.
Das Prinzipienwerk mit dem Titel „Principles for the Use of AI by Publishers and Authors for Readers“ umfasst 5 Kapitel und 20 Artikel und wurde unter Beteiligung von 11 Organisationen verfasst, darunter die Writers Association of Korea und die Critics Alliance.
Dies markiert das erste Mal, dass die südkoreanische Verlagsbranche KI-bezogene Richtlinien eingeführt hat.
Die Prinzipien befassen sich mit Systemen zur Erkennung von KI-Nutzung in Produktion und Vertrieb, Daten für das KI-Training sowie Empfehlungen für Verträge.
Obwohl sie keine rechtlich bindende Wirkung haben, werden sie als Vorbereitung auf künftige rechtliche und institutionelle Maßnahmen angesehen.
Die Korea Publisher Society bekräftigt, dass KI lediglich ein Werkzeug ist und keinen Urheberstatus besitzt; der Einsatz von KI im Verlagsprozess muss den Lesern offengelegt werden.
Wenn Werke als KI-Trainingsdaten genutzt werden, müssen die Rechteinhaber zustimmen und eine faire Vergütung erhalten.
Die Buchbranche fordert zudem klare Verfahren zur Einschränkung des Buchvertriebs bei Nichtoffenlegung der KI-Nutzung sowie den Schutz von Urheberrechten und Übersetzerverantwortlichkeiten.
📌 Fazit: Die südkoreanische Verlagsbranche hat ihren ersten KI-Rahmen mit 5 Kapiteln und 20 Artikeln eingeführt, an dem 11 Organisationen beteiligt waren. Im Mittelpunkt stehen Transparenz bei der KI-Nutzung, die Ablehnung des Urheberstatus für KI, die Zustimmung und faire Vergütung für Trainingsdaten sowie der Schutz der Rechte von Autoren, Übersetzern und Verlagen.

