- Generative KI ist tief in den Arbeitsalltag integriert, von Brainstorming bis zur Beschleunigung von Projekten.
- Laut einer Gallup-Umfrage spüren jedoch nur 26 % der Nutzer eine Verbesserung ihrer Kreativität.
- Eine im Januar 2026 veröffentlichte Studie zeigt, dass KI die Kreativität nur bei einer bestimmten Gruppe von Mitarbeitern steigert.
- Der entscheidende Faktor ist die Metakognition – die Fähigkeit, den eigenen Denkprozess zu planen, zu überwachen, zu bewerten und anzupassen.
- KI erweitert das Wissen durch schnelle Informationsbereitstellung und interdisziplinäre Synthese.
- Sie entlastet die kognitive Kapazität durch die Übernahme von Routineaufgaben.
- Nur Mitarbeiter mit hoher Metakognition wissen, wie sie KI nutzen können, um Wissenslücken zu schließen und die kognitive Last zu bewältigen.
- Mitarbeiter mit geringer Metakognition akzeptieren oft die erste Antwort der KI, ohne sie auf Genauigkeit zu prüfen.
- Ein Experiment in China mit 250 Mitarbeitern zeigte: KI steigerte die Neuartigkeit von Ideen nur in der Gruppe mit hoher Metakognition.
- Bei der Gruppe mit geringer Metakognition bewirkte die KI fast keinen Unterschied.
- Die Forschung betont: Das Problem ist nicht die KI selbst, sondern die Art des Denkens während der Nutzung.
- Unternehmen müssen KI-Einführungen mit Metakognitions-Training kombinieren.
Fazit: Eine Studie vom Januar 2026 belegt, dass KI nur bei Menschen mit starker Metakognition die Kreativität fördert. Metakognition ist die Steuerung des eigenen Denkens. Nutzer mit schwacher Metakognition hinterfragen KI-Ergebnisse zu selten. Es kommt nicht auf das Werkzeug an, sondern auf die kognitive Kompetenz des Nutzers.

