- Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat seine Prognose für das globale BIP-Wachstum im Jahr 2026 auf 3,3 % angehoben, ein Anstieg um 0,2 Prozentpunkte gegenüber der Schätzung vom Oktober.
- Das Wachstum im Jahr 2025 wird ebenfalls voraussichtlich 3,3 % erreichen, 0,1 Prozentpunkte höher als zuvor prognostiziert.
- Der IWF glaubt, dass sich die Weltwirtschaft besser an die US-Zölle anpasst und von der Welle der KI-Investitionen profitiert.
- Die Wachstumsprognose für 2027 bleibt unverändert bei 3,2 %.
- Die positiven Anpassungen spiegeln wider, dass die USA nach Erreichen von Handelsabkommen die Zölle senken; der effektive US-Zollsatz liegt derzeit bei etwa 18,5 %, ein Rückgang gegenüber 25 % in der Prognose vom April 2025.
- Die Wachstumsprognose für die USA für 2026 wurde dank starker Investitionen in KI-Infrastruktur wie Rechenzentren, KI-Chips und Energie um 0,3 Prozentpunkte auf 2,4 % angehoben.
- Der IWF senkte die US-Wachstumsprognose für 2027 leicht auf 2,0 %.
- Technologieinvestitionen kurbeln auch das Wachstum in Spanien an (2,3 % im Jahr 2026) und halten die Aussichten für Großbritannien bei 1,3 %.
- Der IWF warnt davor, dass KI Inflationsdruck verursachen könnte, wenn das Wachstum überhitzt.
- Sollten sich die Erwartungen an KI-Produktivität und -Gewinne hingegen nicht erfüllen, könnte der Markt eine starke Korrektur erfahren, was die Nachfrage beeinträchtigt.
- KI wird sowohl als Risiko für eine Verlangsamung als auch als Wachstumschance aufgeführt.
- Wenn KI schnell und effektiv eingeführt wird, könnte das globale Wachstum im Jahr 2026 um weitere 0,3 Prozentpunkte steigen.
- Mittelfristig könnte KI jährlich weitere 0,1–0,8 Prozentpunkte zum globalen Wachstum beitragen.
- Für China wird ein Wachstum von 4,5 % im Jahr 2026 prognostiziert, weniger als die 5,0 % im Jahr 2025, aber 0,3 Prozentpunkte höher als frühere Schätzungen.
- Die Eurozone wird 2026 dank öffentlicher Ausgaben in Deutschland und besserer Ergebnisse in Spanien und Irland voraussichtlich um 1,3 % wachsen.
- Die globale Inflation soll von 4,1 % im Jahr 2025 auf 3,8 % im Jahr 2026 und 3,4 % im Jahr 2027 sinken, was Spielraum für eine geldpolitische Lockerung eröffnet.
📌 Der Internationale Währungsfonds (IWF) geht davon aus, dass die Weltwirtschaft im Jahr 2026 trotz Handelsrisiken dank starker Impulse durch KI-Investitionen und der Anpassungsfähigkeit der Unternehmen stabil um 3,3 % wachsen wird. KI fungiert als Wachstumskatalysator; bei schneller und effektiver Einführung könnte das globale Wachstum 2026 um weitere 0,3 Prozentpunkte steigen. Mittelfristig könnte KI jährlich weitere 0,1–0,8 Prozentpunkte zum globalen Wachstum beitragen. Der Trend sinkender Inflation schafft eine geldpolitische Grundlage, um das Wachstum in der kommenden Zeit zu stützen.

