- Ein neuer Bericht von JLL bestätigt, dass der Markt für Rechenzentren keine KI-Blase ist, sondern aufgrund der Nachfrage nach KI-Infrastruktur in einen Zyklus starken und nachhaltigen Wachstums eintritt.
- Im Zeitraum 2026–2030 wird für den globalen Markt für Rechenzentren ein jährliches Wachstum (CAGR) von 14 % prognostiziert, wobei etwa 100 GW an neuer Kapazität gebaut werden sollen, was die derzeitige Kapazität verdoppelt.
- Im Jahr 2025 machte KI etwa 25 % des gesamten Rechenvolumens in Rechenzentren aus; dieses Verhältnis wird im Vergleich zum langfristigen Potenzial als noch gering angesehen.
- Das optimistischste Szenario zeigt, dass das Wachstum 20 % CAGR erreichen könnte, wenn die KI weiter boomt; selbst im schlechtesten Szenario (sinkende KI-Investitionen, schwächelnde Wirtschaft, geopolitische Spannungen) wird ein Anstieg von 7 % immer noch als sehr hoch angesehen.
- Halbleiterchips für Rechenzentren werden bis 2030 von 20 % auf 50 % des gesamten Halbleitermarktes ansteigen und einen Markt im Wert von etwa 180 Milliarden US-Dollar schaffen.
- Chiphersteller und Infrastrukturunternehmen wie Nvidia, TSMC, Micron sowie Cloud- und Neocloud-Anbieter werden massiv profitieren; viele Aktien stiegen im Jahr 2025 um zweistellige bis dreistellige Prozentsätze.
- Ab 2027 wird Inferenz das Training übertreffen, was Rechenzentren dazu zwingt, dezentraler zu werden, um Nutzer regional zu bedienen.
- Die Stromversorgung ist zum entscheidenden Faktor für den Standortbau geworden und treibt das Modell „Bring your own Power“, Batteriespeicherung und Energieinvestitionen parallel zu Immobilien voran.
📌 Fazit: Der JLL-Bericht zeigt, dass KI keine Blase erzeugt, sondern die Rechenzentrum-Branche in einen langfristigen Wachstumszyklus zieht. Mit einem jährlichen Wachstum von 14 % im Zeitraum 2026–2030 werden 100 GW neue Kapazität geschaffen, zusätzlich zu den derzeitigen 100 GW. Ab 2027 wird Inferenz das Training überholen, was eine stärkere Dezentralisierung erfordert. Strom wird zum entscheidenden Standortfaktor, was das „Bring your own Power“-Modell, Batteriespeicher und Energieinvestitionen im Immobiliensektor fördert.
