- Der Cybersicherheitsexperte SL Rajesh fordert Malaysia auf, bald klare Vorschriften zur Verwaltung ausländischer KI-Plattformen wie DeepSeek zu erlassen, um den Datenschutz zu gewährleisten und externe Einflussnahme zu verhindern.
- Laut Rajesh ist KI nicht neutral, sondern spiegelt die Gesetze, Vorurteile und politischen Ansichten des Landes wider, in dem sie entwickelt wurde, was potenzielle Risiken bei der Anwendung in der Politikgestaltung, Bildung und den öffentlichen Medien birgt.
- Es wird angenommen, dass kostengünstige KI-Systeme wie DeepSeek Fehlinformationen oder Vorurteile erzeugen können, was das Risiko der Manipulation der öffentlichen Meinung, von Wahlen und des Gesundheitswesens verschärft und soziale Spannungen verursacht.
- DeepSeek, entwickelt von chinesischen Ingenieuren, stieg Anfang 2025 als Rivale von ChatGPT auf, dank seiner Optimierung für Chinesisch und asiatische Sprachen sowie der kostengünstigen Verarbeitung großer Datenmengen.
- Viele Länder wie Südkorea, Deutschland, Australien, Taiwan und die Tschechische Republik haben jedoch die Nutzung von DeepSeek in staatlichen Behörden aufgrund von Datensicherheitsbedenken verboten.
- Taiwan warnte auch vor anderen Modellen wie Doubao von ByteDance und Ernie Bot von Baidu aufgrund von Zensurproblemen und voreingenommenen Inhalten.
- Malaysias Digitalminister Gobind Singh Deo erklärte, dass Putrajaya DeepSeek „ernsthaft in Erwägung zieht“ und einen KI-Rechtsrahmen erarbeitet, der dem Kabinett voraussichtlich im Juni 2026 vorgelegt wird.
- Rajesh hält ein vollständiges Verbot für unklug; stattdessen seien Regeln erforderlich, welche Daten ins Ausland übertragen werden dürfen, sowie Risikobewertungen, algorithmische Transparenz und regelmäßige Überprüfungen der Einhaltung malaysischer Gesetze.
- Die Expertin Farlina Said betont die Notwendigkeit, eine „KI made in Malaysia“ zu entwickeln, um Daten zu kontrollieren, kulturelle und rechtliche Passung zu gewährleisten und die externe Abhängigkeit zu verringern, und empfiehlt gleichzeitig, Informationsquellen aller KI-Modelle zu überprüfen.
📌 Experten fordern Malaysia auf, bald klare Vorschriften zur Verwaltung ausländischer KI-Plattformen wie DeepSeek zu erlassen, um den Datenschutz zu schützen und externe Einflussnahme zu verhindern. Malaysia steht bei ausländischer KI wie DeepSeek vor einer strategischen Wahl: Verbot oder intelligente Verwaltung. Experten sind sich einig, dass Risiken in Bezug auf Daten, Voreingenommenheit und politischen Einfluss real sind, aber die nachhaltige Lösung ein klarer Rechtsrahmen, Risikobewertungen und die Entwicklung heimischer KI sind. Da das KI-Gesetz voraussichtlich im Juni 2026 vorgelegt wird, wird die Art und Weise, wie Malaysia Innovation und Datensouveränität in Einklang bringt, über die Sicherheit und Vertrauenswürdigkeit des nationalen KI-Ökosystems entscheiden.
