- Am 17. Februar 2026 fielen zahlreiche Software-Aktien drastisch, nachdem Anthropic Claude Sonnet 4.6 auf den Markt gebracht hatte, das neueste von Google und Amazon unterstützte generative KI-Modell.
- Oracle-Aktien fielen um 3,4 % auf etwa 154 USD; Thomson Reuters verlor 3 %; Salesforce sank um 2,7 %; Intuit stürzte um 5,2 % ab; Adobe verlor 1,4 %.
- ServiceNow sank um 1,1 %; Atlassian fiel um 3,1 %; Applovin verlor 2,5 %; Palo Alto Networks und Autodesk fielen beide um über 2 %. Seit Jahresbeginn haben diese beiden Titel bereits über 11 % bzw. 23 % verloren.
- Der iShares Expanded Tech-Software ETF (IGV) verlor 2 % in der Sitzung und über 22 % seit Jahresbeginn; Microsoft sank ebenfalls um mehr als 1 %.
- Anthropic stellte Claude Sonnet 4.6 sowohl für kostenlose als auch für zahlende Nutzer vor und nannte es ein „umfassendes Upgrade“ in den Bereichen Coding, Computernutzung, Long-Context Reasoning, Agent Planning und Design.
- Das Unternehmen gab zu, dass das Modell immer noch hinter menschlichen Experten zurückbleibt, betonte jedoch die „erstaunliche“ Geschwindigkeit des Fortschritts und starke Verbesserungen beim Coding.
- Zuvor hatte Anthropic Plugins für den Claude Cowork KI-Agenten veröffentlicht und erklärt, dieser könne Kundenservice, Produktmanagement, Marketing, Recht und Datenanalyse automatisieren.
- Eine Umfrage der Bank of America zeigt, dass 25 % der Fondsmanager eine Überbewertung von KI-Aktien fürchten; 30 % warnten, dass steigende KI-Ausgaben eine Kreditkrise auslösen könnten.
- Alphabet, Amazon, Meta und Microsoft werden 2026 voraussichtlich rund 610 Milliarden USD für KI ausgeben.
- Experten von LPL Financial, WedBush und JPMorgan glauben, dass der Markt überreagiert und das „Worst-Case-Szenario“ einpreist.
📌 Fazit: Am 17. Februar 2026 stürzten Software-Aktien nach dem Debüt von Claude Sonnet 4.6 ab. Die Verkaufswelle brachte Verluste von 1 % bis 5,2 % in einer Sitzung. Sonnet 4.6 wird als „totales Upgrade“ in den Bereichen Programmierung und Agentenplanung beschrieben. Während Big Tech 2026 Investitionen von 610 Milliarden USD plant, halten viele Analysten die Angst des Marktes für übertrieben, da die Umsatz- und Gewinnbasis der Unternehmen stabil bleibt.
