- China hat mit dem Probebetrieb eines neuen staatlich unterstützten KI-Rechenknotens begonnen, was einen großen Schritt in der nationalen KI-Infrastrukturstrategie markiert.
- Dieser Knoten ist in Zhengzhou (Henan) stationiert und gehört zum SuperComputing Network (SCNet).
- Das System nutzt drei scaleX-Plattformen von Sugon und unterstützt über 30.000 heimische KI-Beschleunigerkarten.
- SCNet hat die Rechenleistung nicht offiziell bekannt gegeben, aber basierend auf der scaleX-Performance könnte die Gesamtkapazität 15 EFLOPS erreichen.
- 1 EFLOPS entspricht einer Trillion Gleitkommaoperationen pro Sekunde – ein Maßstab für Supercomputer und Hochleistungs-KI-Hardware.
- Mit 15 EFLOPS würde dieser Knoten El Capitan weit übertreffen, den derzeit stärksten Supercomputer der Welt mit 1,8 EFLOPS.
- Die offene Architektur erlaubt den gemischten Einsatz von Beschleunigerkarten verschiedener heimischer Marken, während die Kompatibilität mit gängigen Software-Ökosystemen wie CUDA erhalten bleibt.
- SCNet betont das Ziel, die Ressourcenverschwendung durch Inkompatibilität zwischen Hardware und Software zu überwinden.
- Der Knoten ist für groß angelegte KI-Szenarien konzipiert: Training von Modellen mit Billionen von Parametern, High-Throughput-Inferenz und AI for Science.
- Der Test findet statt, während China Hyperscale-Modelle vorantreibt, wie Ernie 5.0 mit 2,4 Billionen Parametern und Qwen 3-Max mit über 1 Billion Parametern.
- Chinas Big-Tech-Konzerne investieren gleichzeitig massiv in Infrastruktur, vom Atlas 950 Supercluster (Huawei) bis zur Panjiu AI Infra 2.0 (Alibaba).
📌 Fazit: China hat im Rahmen des SCNet mit dem Test eines neuen staatlichen KI-Rechenknotens in Zhengzhou (Provinz Henan) begonnen. Die Erprobung dieses heimischen Knotens mit einer geschätzten Leistung von 15 EFLOPS zeigt, dass China seine Autonomie bei der KI-Infrastruktur in beispiellosem Tempo vorantreibt. Mit der Unterstützung von Billionen-Parameter-Modellen und einer offenen, international kompatiblen Architektur löst das Projekt nicht nur Ressourcenprobleme, sondern legt den Grundstein für den globalen KI-Wettbewerb, in dem Recheninfrastruktur zum strategischen Kernvorteil wird.

