- Laut Financial Times bricht die KI das langjährige Monopol der Big Four – Deloitte, EY, KPMG und PwC – in der globalen Beratungsbranche auf.
- Mark Bunker, ein ehemaliger Deloitte-Partner, gründete Queen’s Tower Advisory, um eine KI-native Beratungsfirma mit einem Modell aus etwa 20 % Personal und 80 % KI-Agenten aufzubauen.
- Die Management Consultancy Association gibt an, dass kleine Beratungsunternehmen um bis zu 50 % wachsen, da KI es ihnen ermöglicht, mit großen Konzernen zu konkurrieren.
- KI senkt die „Eintrittsbarrieren“, da kleine Startups nun Großprojekte abwickeln können, für die früher hunderte Junior-Berater erforderlich waren.
- Auch Private Equity investiert massiv in diesen Bereich; WTS erhielt über 500 Millionen Euro (ca. 570 Millionen USD), um zu expandieren und mit den Big Four zu konkurrieren.
- PwC baute im vergangenen Jahr weltweit etwa 5.600 Stellen ab, während die Big Four in Großbritannien angesichts des KI-Drucks und Umstrukturierungen auch die Einstellung von Absolventen reduzierten.
- Experten sind der Meinung, dass traditionelle Beratungsaufgaben wie Recherche, Datensynthese und PowerPoint-Erstellung am einfachsten durch KI automatisiert werden können.
- Accenture hat seit seinem Höchststand im Jahr 2021 über 50 % seines Börsenwerts verloren; die Marktkapitalisierung sank von über 260 Mrd. USD auf etwa 108 Mrd. USD aufgrund der Sorge, dass KI massive Arbeitskräfte ersetzen wird.
- McKinsey hat etwa ein Drittel seiner Projekte auf ein ergebnisbasiertes Vergütungsmodell anstelle der traditionellen abrechenbaren Stunden umgestellt.
- OpenAI eröffnet eine eigene Beratungssparte mit etwa 4 Mrd. USD an Private-Equity-Kapital und beginnt, direkt mit traditionellen Beratungsfirmen zu konkurrieren.
📌 KI erschüttert das traditionelle Beratungsmodell, das auf einer Armee von Junior-Beratern und abrechenbaren Stunden basiert. KI-native Startups und privates Investitionskapital nutzen agentische KI, um bei deutlich geringeren Kosten schnell zu expandieren. Während die Big Four immer noch Vorteile bei Kapital und globalen Netzwerken haben, stehen sie unter großem Druck durch KI-Automatisierung, veränderte Honorarmodelle und das Risiko einer Talentabwanderung zu flexibleren KI-nativen Unternehmen.

