- Am Osanbashi Pier in Yokohama schwimmt ein kastenförmiges Rechenzentrum mit 25 Metern Breite und 80 Metern Länge auf dem Wasser, das Rechenzentrum, Solarenergie und Speicherbatterien integriert.
- Das Projekt ist ein Pilotversuch für ein schwimmendes Offshore-Rechenzentrum, das zu 100 % erneuerbare Energie nutzt, eine Zusammenarbeit zwischen NYK Line, Eurus Energy Holdings und der Regierung von Yokohama.
- Der Betrieb soll bis Ende März 2026 aufgenommen werden, um die Stabilität bei der Nutzung erneuerbarer Energie, die Auswirkungen von Salzwasserkorrosion und andere technische Kriterien zu testen.
- Nach der Testphase wird NTT Facilities eine groß angelegte Version entwerfen, mit finanzieller Unterstützung der MUFG Bank, die auf eine Kommerzialisierung um 2030 abzielt und Strom aus Offshore-Windkraft bezieht.
- Zu den Vorteilen gehören die Platzierung des Rechenzentrums nahe der Stromquelle, die Nutzung überschüssiger Windenergie, keine Belastung des Stromnetzes und Kostensenkung durch Meerwasserkühlung.
- Parallel dazu plant JERA den Bau eines Rechenzentrums in einem Küstenindustriegebiet direkt auf dem Gelände eines Kraftwerks im Hafen von Yokohama; eine Absichtserklärung wurde im Oktober 2025 mit der Stadt unterzeichnet.
- Der Standort an einem Kraftwerk macht neue Übertragungsleitungen fast überflüssig, verringert die Auswirkungen auf Wohngebiete und verkürzt die Bauzeit.
- Die Nachfrage explodiert aufgrund generativer KI; der japanische Markt für Rechenzentren soll laut dem Ministerium für Innere Angelegenheiten und Kommunikation bis 2028 5,08 Billionen Yen (ca. 32,9 Mrd. USD) erreichen, ein Anstieg von über 80 % in 5 Jahren.
- Städtische Gebiete bleiben aufgrund geringer Latenzzeiten für autonome Fahrzeuge und Finanzdienstleistungen attraktiv; einige Projekte in Tokio, wie Nihonbashi, sind seit Herbst 2025 in Betrieb.
- Der Hafen von Yokohama strebt Klimaneutralität an und senkt ab Januar 2026 die Anlegegebühren für Schiffe, die Methanol oder Biokraftstoffe nutzen.
📌 Yokohama (Japan) testet ein schwimmendes Rechenzentrumsmodell, das mit 100 % erneuerbarer Energie betrieben wird und voraussichtlich Ende März 2026 in Betrieb gehen soll, mit dem Ziel der Kommerzialisierung bis 2030, parallel zu einem Projekt an einem Kraftwerksstandort. Vorteile sind die Nähe zu Energiequellen, Nutzung von überschüssiger Windenergie, null Netzbelastung und Kostensenkung durch Meerwasserkühlung. Der japanische Markt für Rechenzentren soll bis 2028 32,9 Milliarden US-Dollar erreichen und in 5 Jahren um über 80 % wachsen.

