- Omar Sultan Al Olama, KI-Minister der VAE und weltweit erster KI-Minister, teilte auf dem India Global Forum in Dubai seine Ansichten zu KI, Arbeitsplätzen und der Stärke der Generationen.
- Er argumentierte, dass die Altersgruppe der 40- bis 60-Jährigen im Kontext des KI-Booms die „beste Generation“ sei.
- Der Hauptgrund: Sie haben lange genug in der Zeit vor dem Internet gelebt und sind parallel zur digitalen Technologie gereift, was ein seltenes kognitives Gleichgewicht geschaffen hat.
- Laut Al Olama hat die moderne Gesellschaft die „Breite der Intelligenz“ (breadth of intelligence) verloren, die den Menschen einst half, das tägliche Leben ohne Abhängigkeit von Technologie zu bewältigen.
- Er stellte fest, dass Technologie, die später im Leben der Generation 40–60 Einzug hielt, sie in Bezug auf synthetische Denkfähigkeiten „besser“ macht.
- Im Gegensatz dazu fehlt den jüngeren Generationen oft das praktische Wissen, das die vorherige Generation besitzt.
- Al Olama merkte an, dass Menschen in der Zeit vor dem Internet – selbst solche ohne formale Bildung – dank eines tiefen Verständnisses von Natur und Technologie, die direkt mit ihrem Bereich zu tun hatten, Milliardenunternehmen aufbauen konnten.
- Er warnte vor den Risiken der heutigen „hyperspezialisierten“ Welt.
- Wenn Menschen gezwungen sind, sich zu hyperspezialisieren, wird KI seiner Meinung nach Menschen beim Erreichen von Zielen übertreffen.
- KI ist besonders stark in engen Umgebungen mit klaren Strukturen und spezifischen Zielen.
- Daher macht das Setzen einer gesamten Karriere auf extrem enges Fachwissen den Menschen leicht durch KI ersetzbar.
- Rat an die Jugend: Wechsel von „spezifischer Intelligenz“ zu „breiter Intelligenz“.
- Er zitierte Shakespeare: „Ein Hansdampf in allen Gassen ist nirgends Meister“ (A jack of all trades is a master of none), betonte aber den oft weggelassenen zweiten Teil: „Aber oft besser als ein Meister von einer Sache“ (But oftentimes better than a master of one).
- Hauptbotschaft: Im KI-Zeitalter werden synthetisches Denken, mehrdimensionale Erfahrung und interdisziplinäres Verständnis wertvoller denn je.
📌 Der KI-Minister der VAE, Omar Sultan Al Olama, argumentiert, dass die Altersgruppe der 40- bis 60-Jährigen im KI-Zeitalter einen einzigartigen Vorteil hat, da sie sowohl die Welt vor dem Internet als auch das digitale Zeitalter erlebt hat. Er warnt davor, dass Hyperspezialisierung (Hyper-Specialisation) dazu führt, dass Menschen leicht von KI überholt werden können, während „breite Intelligenz“ (Broad Intelligence) – basierend auf Erfahrung, interdisziplinärem Verständnis und Praxisnähe – eine nachhaltige Fähigkeit ist. Da KI immer mächtiger wird, könnte synthetisches Denken wichtiger sein als enges Fachwissen.
