- Gallup befragte in 37 Ländern jeweils mindestens 1.000 Menschen und stellte fest, dass in 34 Ländern positive Gefühle gegenüber KI stärker ausgeprägt sind als negative.
- Im Durchschnitt gaben 72 % der Befragten an, Neugier, Freude oder Begeisterung gegenüber KI zu empfinden, während 41 % von Sorge, Traurigkeit oder Wut berichteten.
- In Vietnam und China glauben mehr als 90 % der Befragten, dass KI das tägliche Leben hauptsächlich verbessern wird.
- Im Gegensatz dazu sind nur 36 % der US-Amerikaner der Ansicht, dass KI überwiegend Vorteile statt Nachteile bringen wird. Damit gehört die USA zu den Ländern mit den größten Bedenken in der Studie.
- Alle sieben untersuchten westlichen Länder mit hohem Einkommen gehörten zur Gruppe mit den größten Sorgen. Gallup bezeichnet dieses Phänomen als den „worried West“.
- Die Nutzungshäufigkeit bestimmt die Einstellung nicht eindeutig: Singapur, China und Israel haben höhere Anteile täglicher KI-Nutzer als die USA, sind aber dennoch optimistischer.
- In Vietnam nutzen nur 12 % der Befragten KI täglich, verglichen mit 23 % in den USA. Trotzdem ist die positive Stimmung besonders ausgeprägt.
- In den USA fühlen sich 68 % der täglichen KI-Nutzer besorgt, verglichen mit 80 % der weniger häufigen Nutzer und 74 % derjenigen, die KI noch nie genutzt haben.
📌 Die Gallup-Umfrage zeigt, dass sich die Einstellung gegenüber KI stärker zwischen den Ländern unterscheidet als allein anhand der Nutzungshäufigkeit. In den 37 untersuchten Ländern äußerten durchschnittlich 72 % positive Gefühle, während in Vietnam und China mehr als 90 % glauben, dass KI das Leben verbessern wird. Die USA bilden den Gegenpol: Nur 36 % bewerten KI überwiegend positiv. Gallup stellt fest, dass wohlhabende westliche Länder KI tendenziell intensiv nutzen, zugleich aber starke Bedenken hinsichtlich ihrer umfassenderen Auswirkungen auf die Gesellschaft haben.

