- Große Konzerne wie Meta, Amazon und die Boston Consulting Group passen ihre Bewertungsmethoden an, da die KI den Wandel beschleunigt und Mitarbeiter tendenziell länger im Unternehmen bleiben.
- Statt nur 1–2 Mal pro Jahr zu bewerten, stellen viele Unternehmen auf häufiges Feedback um, um sich in Echtzeit an Geschäftsschwankungen anzupassen.
- Die Adecco Group reformiert den Prozess für über 35.000 Mitarbeiter in mehr als 60 Ländern und begrenzt jeden auf nur 2–5 klare und messbare Ziele.
- Der neue Fokus liegt nicht nur darauf, „was erreicht wurde“, sondern auch „wie es erreicht wurde“, wobei Verhaltensfaktoren besonders betont werden.
- Laut einer Gartner-Umfrage von 2025 nutzen mittlerweile 65 % der Organisationen ein Modell der „kontinuierlichen Leistung“, das regelmäßiges Feedback mit jährlichen Bewertungen kombiniert.
- Nur 2 % der HR-Direktoren in den Fortune 500 glauben, dass der derzeitige Bewertungsprozess tatsächlich zur Leistungssteigerung motiviert.
- In einem volatilen Umfeld konzentrieren sich Unternehmen darauf, die Agilität, Anpassungsfähigkeit und Produktivität ihrer „Top-Performer“ zu bewerten.
- Einige Unternehmen verschärfen die Bewertungen, um Spitzenkräfte zu binden und die Effizienz zu steigern, statt an alten formalistischen Prozessen festzuhalten.
- KI wird zu einem neuen Bewertungskriterium, da KI-Kompetenz und KI-gestützte Problemlösung in die Kompetenzskalen aufgenommen werden.
- Unternehmen beginnen, Leistungsbewertung (Assessment) und persönliche Entwicklung (Development) voneinander zu trennen, um eine Vermischung der beiden Ziele zu vermeiden.
- Formale Bewertungen bleiben notwendig, da sie direkt mit Gehalt, Boni und Beförderungen verknüpft sind; andernfalls drohen intransparente „Shadow Ratings“.
- Auch die Erwartungen der Mitarbeiter ändern sich: Sie priorisieren Klarheit über Karrierepfade, Entwicklung und Engagement gegenüber formalen Bewertungsgesprächen.
📌 Fazit: Unternehmen verabschieden sich von traditionellen Leistungsbewertungen, um sich an die KI und das hohe Tempo des Wandels anzupassen. Da 65 % der Organisationen auf kontinuierliches Feedback setzen und nur 2 % der HR-Verantwortlichen an das alte Modell glauben, ist der Trend eindeutig. Das Leistungsmanagement der Zukunft dient nicht nur der Einstufung, sondern muss flexibel genug sein, um Ziele anzupassen, und formell genug, um über die Vergütung zu entscheiden, während die Mitarbeiter langfristig gebunden und gefördert werden.
