• Google hat angekündigt, den Verhaltenskodex (Code of Practice) zur Transparenz von durch KI generierten Inhalten gemäß dem KI-Gesetz der Europäischen Union (EU AI Act) zu unterzeichnen, um die verantwortungsvolle Nutzung von KI in Europa zu unterstützen.
  • Dieser Schritt folgt auf die Unterzeichnung des GPAI-Kodex (General-Purpose AI) durch Google im Jahr 2025 und entspricht der Strategie, Transparenzstandards für generative KI zu fördern.
  • Google gab an, die Einführung des C2PA-Standards zu beschleunigen, eines Branchenstandards, der dabei hilft, die Herkunft und Bearbeitungshistorie digitaler Inhalte zu verifizieren.
  • Das Unternehmen entwickelt zudem SynthID weiter, eine von Google entwickelte digitale Wasserzeichentechnologie, die Nutzern hilft, von KI erstellte oder bearbeitete Inhalte zu erkennen.
  • Um die plattformübergreifende Interoperabilität zu erhöhen, arbeitet Google nach eigenen Angaben mit zahlreichen KI-Laboren und Tech-Unternehmen wie Apple, ElevenLabs, Kakao, NVIDIA und OpenAI zusammen, um Wasserzeichen-Tools auf Basis von SynthID zu fördern.
  • Google bekräftigte seine Unterstützung für die Transparenzziele der EU, äußerte jedoch auch die Sorge, dass zusätzliche rechtliche Anforderungen während der Entwicklung technischer Lösungen die regulatorische Belastung erhöhen und die Wettbewerbsfähigkeit Europas beeinträchtigen könnten.
  • Laut Google könnten Nutzer verwirrt werden und den tatsächlichen Kontext von Inhalten schwerer verstehen, wenn Online-Inhalte mit zu vielen überlappenden KI-Labels und rechtlichen Hinweisen versehen sind.
  • Das Unternehmen ist der Ansicht, dass Transparenzregeln einfach, leicht verständlich und für den Endnutzer nützlich gestaltet sein sollten, anstatt nur die Anzahl der Kennzeichnungen oder Offenlegungspflichten zu erhöhen.
  • Google wird sich während der Umsetzung des Kodex weiterhin mit Regulierungsbehörden und Partnern abstimmen, um praxisnahe Transparenzlösungen zu entwickeln.
  • Diese Ankündigung spiegelt Googles offizielle Haltung wider: Unterstützung der Transparenz für generative KI bei gleichzeitigem Appell, übermäßig komplexe Vorschriften zu vermeiden, solange sich Technologie und technische Standards noch in der Entwicklung befinden.

📌 Google treibt die Transparenz für generative KI durch die Unterzeichnung des EU-Kodex, die Ausweitung des C2PA-Standards und die SynthID-Wasserzeichentechnologie weiter voran. Gleichzeitig warnt das Unternehmen, dass übermäßig komplexe Vorschriften oder zu viele KI-Labels nach hinten losgehen könnten, da sie den Zugang zu klaren Informationen erschweren. Google glaubt, dass die Abstimmung zwischen Unternehmen und Regulierungsbehörden der entscheidende Faktor sein wird, um Transparenzmechanismen zu schaffen, die sowohl effektiv als auch benutzerfreundlich sind.

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