- Ein von Springer Nature veröffentlichtes Buch über KI-Forschungsethik steht massiv in der Kritik, da es Dutzende zweifelhafte Zitate und nicht existierende Fachzeitschriften enthält.
- Das Buch Social, Ethical and Legal Aspects of Generative AI wurde für 125 GBP (ca. 156 USD) verkauft.
- The Times entdeckte in mindestens zwei Kapiteln nicht verifizierbare Fußnoten – ein typisches Anzeichen für KI-generierte Inhalte.
- In einem Kapitel waren 8 von 11 Zitaten nicht rückverfolgbar (über 70 % Fälschungsrate).
- Ein Zitat stammte angeblich aus dem „Harvard AI Journal“, das laut Harvard Business Review gar nicht existiert.
- Professor Guillaume Cabanac bezeichnete dies als „wissenschaftliches Fehlverhalten“.
- Springer Nature räumte das Problem ein und untersucht den Fall nun dringend.
📌 Zusammenfassung: Der Vorfall zeigt die schwerwiegenden Risiken, wenn generative KI ohne strenge Aufsicht in das akademische Verlagswesen eindringt. Gefälschte Zitate in einem teuren Fachbuch erschüttern das Vertrauen in den Peer-Review-Prozess und verdeutlichen die dringende Notwendigkeit von Quellennachweisen und KI-Erkennungsverfahren.
