- KI verändert grundlegend die Arbeitsmodelle führender Beratungsunternehmen wie McKinsey, BCG, PwC, EY, Deloitte und Accenture.
- Der Schwerpunkt verlagert sich von kurzfristigen Beratungsprojekten und Slide Decks hin zu mehrjährigen KI-Transformationsprogrammen, die Fähigkeiten zum Aufbau und Betrieb von Technologien erfordern.
- „Eine Armee von Beratern zum Kunden zu bringen“ ist nicht mehr effektiv; Unternehmen benötigen eine Kombination aus Generalisten und Technologieexperten.
- Die Rolle von Technologieexperten explodiert: Accenture hat in 2 Jahren fast 40.000 KI- und Datenexperten eingestellt, was etwa 10 % der Gesamtbelegschaft entspricht.
- EY hat seit 2023 weitere 61.000 Technologen eingestellt.
- Bei McKinsey ist der KI-Ingenieur die am schnellsten wachsende Position außerhalb der Einstiegsebene.
- Bei BCG sind Softwareentwickler, Frontend-Entwickler und Python-Entwickler die am schnellsten wachsenden Einstiegspositionen.
- BCG X wurde Ende 2022 mit dem Ziel gegründet, „ein Technologieunternehmen innerhalb einer Beratungsfirma aufzubauen“.
- McKinsey sucht nach „5Xers“: Personen, die in einem Bereich tiefes Fachwissen haben, aber auch in 3–4 anderen Bereichen gute Leistungen erbringen.
- KI macht derzeit etwa 40 % des Arbeitsaufkommens von McKinsey aus, geleitet von der Gruppe QuantumBlack (1.700 Mitarbeiter).
- Die gesamte Branche ist mit einem Mangel an KI-Experten konfrontiert, was die Unternehmen zwingt, interne Weiterbildung (Upskilling) gegenüber reinen Neueinstellungen zu priorisieren.
- EY hat 15-stündige Kurse zu KI-Engineering, angewandter KI und KI-Compliance eingeführt; fast 100.000 Mitarbeiter (≈25 % der Belegschaft) haben „KI-Abzeichen“ erhalten.
- KPMG betont KI-Kompetenz und groß angelegte Schulungen statt einer Änderung der Personalstruktur.
- Trotz der Einstellung vieler Technologen erfordert der Großteil der Beratungsarbeit immer noch Generalisten; die Zahl der traditionellen Berater weltweit stieg von 250.000 (2022) auf 340.000 (2024).
- Soft Skills werden wichtiger, da KI quantitative Aufgaben übernimmt.
- Die Unternehmen legen großen Wert auf Lernbereitschaft, Kommunikation, Zusammenarbeit, EQ und die Fähigkeit, schnell zu lernen, zu verlernen und neu zu lernen.
- Genanntes Risiko: Das derzeitige technische Niveau vieler Mitarbeiter ist noch „sehr rudimentär“, was zu einer strategischen Schwäche werden könnte, wenn es nicht schnell verbessert wird.
📌 KI verändert grundlegend die Arbeitsmodelle führender Beratungsunternehmen wie McKinsey, BCG, PwC, EY, Deloitte und Accenture. Der Schwerpunkt verlagert sich von kurzfristigen Beratungsprojekten und Folienpräsentationen hin zu mehrjährigen KI-Transformationsprogrammen, die Fähigkeiten zum Aufbau und Betrieb von Technologien erfordern. Ingenieure und Technologieexperten nehmen rasant zu. Der Wettbewerbsvorteil liegt nun im hybriden Personal: Geschäft verstehen, KI implementieren können, gut kommunizieren und extrem schnell lernen. Bei dem Rennen geht es nicht nur darum, mehr Ingenieure einzustellen, sondern Hunderttausende von Menschen umzuschulen, um im KI-Zeitalter beraten zu können.
