• Südkorea wird ab dem 21. Januar 2026 offiziell das Gesetz über künstliche Intelligenz umsetzen und damit das erste Land sein, das gesetzliche Sicherheitsanforderungen für Hochleistungs-KI, auch bekannt als „Frontier AI“, festlegt.
  • Nach Angaben des Ministeriums für Wissenschaft und IKT fördert das Gesetz sowohl das Wachstum der heimischen KI-Industrie als auch die Errichtung minimaler Sicherheitsbarrieren für neu entstehende technologische Risiken.
  • Die Regierung betonte, dass dies kein Akt der Selbstdarstellung sei, sondern ein Schritt, der auf einem „grundlegenden globalen Konsens“ zur KI-Sicherheit basiert.
  • Das Gesetz schafft die Grundlage für die nationale KI-Politik, gründet den Präsidialrat für die nationale KI-Strategie und baut das KI-Sicherheitsinstitut zur Bewertung von Zuverlässigkeit und Sicherheit auf.
  • Ein umfassendes Unterstützungspaket umfasst Forschung und Entwicklung (R&D), Dateninfrastruktur, Personalschulung, Unterstützung für Start-ups und die Expansion auf internationale Märkte.
  • Unternehmen genießen eine Übergangsfrist von mindestens einem Jahr; in dieser Phase finden keine Ermittlungen oder Bestrafungen statt, sondern nur Beratungen und Schulungen über den AI Act Support Desk.
  • Der Regulierungsbereich umfasst nur drei Gruppen: KI mit hoher Auswirkung, Sicherheitsverpflichtungen für Hochleistungs-KI und Transparenz für generative KI.
  • KI mit hoher Auswirkung bezieht sich auf vollautomatisierte Systeme in Schlüsselbereichen wie Energie, Verkehr und Finanzen; derzeit fallen keine inländischen Dienste in diese Kategorie.
  • Im Gegensatz zur Europäischen Union, die auf anwendungsbezogenen Risiken basiert, verwendet Südkorea technische Schwellenwerte wie die gesamte Rechenleistung für das Training.
  • Derzeit erfüllen weder inländische noch ausländische KI-Modelle die Regulierungsschwelle; die Durchsetzung erfolgt zurückhaltend und ohne strafrechtliche Verfolgung.
  • Verstöße werden nur mit einem Bußgeld von bis zu 30.000.000 Won (≈20.300 USD) geahndet, wenn Korrekturanordnungen nicht befolgt werden.
  • Bei generativer KI müssen irreführende Inhalte wie Deepfakes deutlich gekennzeichnet werden; andere Inhalte können versteckte Wasserzeichen über Metadaten verwenden; persönliche, nicht-kommerzielle Zwecke sind ausgenommen.

Fazit: Südkorea wird das KI-Gesetz am 21. Januar 2026 offiziell in Kraft setzen und damit als erstes Land Sicherheitsanforderungen für „Frontier AI“ festlegen, wobei Wachstum Vorrang vor Strafen hat. Das Gesetz schafft einen nationalen Rahmen, einen Präsidialrat und ein Sicherheitsinstitut. Anders als der risikobasierte Ansatz der EU nutzt Südkorea technische Schwellenwerte. Mit einer einjährigen Übergangsfrist und moderaten Bußgeldern schafft das Gesetz eine flexible Basis, um die Gesellschaft zu schützen und das KI-Ökosystem zu fördern.


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