• YouTuber nutzen generative KI wie ChatGPT und automatische Video-Generatoren, um massenhaft „Lernvideos“ für Kinder im Alter von 1 bis 3 Jahren zu produzieren und verdienen damit täglich Hunderte von US-Dollar. Zum Beispiel muss Monique Hinton nur ein paar Befehlszeilen eingeben, damit die KI „eingängige Nonsens-Lieder“ schreibt, farbenfrohe Animationen erstellt und sie auf ihrem Kanal mit über 1 Million Followern hochlädt.
  • Daten des Pew Research Center zeigen, dass YouTube die am schnellsten wachsende Plattform unter Kindern unter 2 Jahren ist: 60 % der US-Eltern mit Kindern unter 2 Jahren geben an, dass ihr Kind YouTube schaut, und über ein Drittel schaut täglich.
  • Eine Umfrage von Fairplay (2025) ergab, dass 70 % der Kleinkinder Bildschirmen mit YouTube oder YouTube Kids ausgesetzt sind – obwohl die Plattform offiziell für Kinder im Alter von 2 bis 12 Jahren gedacht ist. Dies hilft Alphabet (Google), „lebenslange Nutzer zu kultivieren“, bevor die Kinder sprechen können.
  • Nachdem YouTube Kids 2019 gezielte Werbung verboten hatte, wechselten viele Ersteller dazu, Kinderinhalte auf der Hauptplattform von YouTube zu veröffentlichen, um weiterhin Geld mit allgemeiner Werbung oder YouTube Premium-Abonnements zu verdienen.
  • Eine „Mini-Industrie“ hat sich um die Produktion billiger KI-Videos für kleine Kinder gebildet, in der „Experten“ Anweisungen geben, wie man auffällige Inhalte wie „Baby Shark“ erstellt, um massive Aufrufe zu erzielen.
  • Bildungsexperten warnen: Das Gehirn eines Kindes entwickelt sich zu 90 % vor dem 5. Lebensjahr, daher kann eine frühe Exposition gegenüber „KI-Schrott“ (AI slop) – minderwertigem, repetitivem und sinnlosem generativem Inhalt – die Sprach-, Denk- und emotionalen Fähigkeiten beeinträchtigen.
  • Die Amerikanische Akademie für Pädiatrie (AAP) empfiehlt, dass Kinder unter 2 Jahren die Bildschirmzeit „maximal einschränken oder ganz vermeiden“ sollten. Expertin Rachel Franz (Fairplay) betont: „Wenn das Gehirn eines Kindes mit sinnlosen Inhalten ‚programmiert‘ wird, entwickelt es ein falsches Verständnis der Realität.“
  • Eltern wie Stephanie Schneider (New York) befürchten, dass ihr Kind „nicht mehr zwischen echt und falsch unterscheiden kann“, während Judah Abraham berichtet, dass YouTube Kids immer noch „überstimulierende“ Videos enthält, die die Konzentrationsfähigkeit seines Kindes beeinträchtigen.
  • YouTube bekräftigt, dass es „Qualitätsrichtlinien“ gibt und eine Kombination aus menschlicher und maschineller Moderation verwendet wird, wobei betont wird, dass „nicht alle KI-Inhalte Schrott sind“. Kritiker argumentieren jedoch, dass der Empfehlungsalgorithmus immer noch bunte, sensationelle Videos priorisiert, um die Wiedergabezeit zu maximieren.
  • Einige verifizierte YouTuber wie Isabella Kotsias oder Odetta Rockhead-Kerr unterweisen andere darin, wie man „mit KI-Inhalten für kleine Kinder Geld verdienen“ kann, was die Besorgnis über eine „virtuelle Video-Ökonomie“ für Kleinkinder verstärkt.

📌 Zusammenfassung: Das Gehirn eines Kindes entwickelt sich zu 90 % vor dem 5. Lebensjahr, daher kann eine frühe Exposition gegenüber „KI-Schrott“ – minderwertigem, repetitivem und sinnlosem generativem Inhalt – die Sprach-, Denk- und emotionalen Fähigkeiten beeinträchtigen. YouTuber nutzen generative KI wie ChatGPT und automatische Video-Generatoren, um massenhaft „Lernvideos“ für Kinder im Alter von 1 bis 3 Jahren zu produzieren und verdienen damit täglich Hunderte von US-Dollar. Da über 60 % der Kinder unter 2 Jahren YouTube schauen, wird „KI-Schrott“ zu einer potenziellen Gefahr für die Gehirnentwicklung. Obwohl die Plattform Moderation verspricht, zeigt die Realität, dass der Algorithmus immer noch Gewinn und Aufrufe über die pädagogische Qualität stellt.

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