- KI durchdringt in Thailand schnell alle Bereiche, doch das Land bleibt primär ein „Technologienehmer“ (technology taker), der von ausländischen Plattformen abhängt.
- Der Privatsektor passt sich schnell an, während der öffentliche Sektor aufgrund mangelnder Mentalität und Praxisnähe hinterherhinkt, nicht wegen fehlender Budgets.
- Die Regierung wird aufgefordert, eine „AI-First-Strategie“ zu verfolgen und KI in alle Ministerien zu integrieren.
- Papierlastige Prozesse, wie beim Landamt, sind Paradebeispiele für die Verzögerung der digitalen Transformation.
- KI wird zur Prüfung tausender Gesetzestexte eingesetzt, was die Arbeitslast massiv reduziert.
- Neben Vorteilen gibt es Risiken durch Betrug, Deepfakes und Desinformation.
- KI als Querschnittstechnologie beeinflusst das soziale Gefüge, verschärft aber auch Ungleichheiten durch ungleiche Nutzenverteilung.
- Agentische KI (agentic AI) wirft ethische Fragen zur Haftung bei autonomem Handeln auf.
- Thailand ist mit zunehmendem High-Tech-Betrug konfrontiert, während die Medienkompetenz der Jugend gering ist.
- Die Medienbranche nutzt KI nur für Basisaufgaben und entwickelt keine eigenen kreativen Lösungen.
- Experten fordern einen risikobasierten, transparenten Regulierungsrahmen.
Fazit: KI boomt in Thailand, doch das Land ist technologisch abhängig. Während die Privatwirtschaft vorangeht, bremst die Verwaltung. Eine umfassende „AI-First“-Politik ist für eine echte Transformation unerlässlich.
