- Auf dem Global AI Summit 2026 in Neu-Delhi lautete eine wiederkehrende Botschaft: „Macht es nicht wie Europa“, was direkt auf den 2024 von der EU verabschiedeten AI Act abzielte.
- Seit dem ersten KI-Sicherheitsgipfel in Großbritannien im Jahr 2023 – als die EU die Ausarbeitung des ersten globalen KI-Gesetzes anführte – hat das Ansehen Brüssels in den Augen der internationalen KI-Community merklich abgenommen.
- Sriram Krishnan, KI-Politikberater des Weißen Hauses, meinte, das EU-Umfeld müsse sich „weniger auf Governance und Pessimismus konzentrieren“, da die aktuellen Gesetze „für Unternehmer, die grundlegende Technologien aufbauen, nicht förderlich“ seien.
- Amanda Brock (Open UK) erklärte, die EU habe sich „ins eigene Knie geschossen“, und argumentierte, dass man keine Vorschriften für eine Technologie erstellen könne, die man nicht vollständig verstehe.
- Seit der Einführung des AI Act im Jahr 2024 sind nur sehr wenige Länder diesem Beispiel gefolgt. Indien kündigte einen „Light Touch“-Ansatz an und greift nur bei spezifischen Schäden wie Deepfakes ein.
- Die EU balanciert zwischen ihrem Ehrgeiz, ein globaler Regulierer zu sein, und dem Ziel, Investitionen anzuziehen, und muss sogar einige Sicherheitsbestimmungen lockern, da sich Unternehmen über übermäßige Belastungen beschweren.
- Auf der diesjährigen Konferenz nahm die Europäische Kommission nicht mehr die zentrale Stellung ein, die sie innehatte, als Präsidentin Ursula von der Leyen zuvor in Paris prominent gesprochen hatte.
- Das EU-KI-Büro organisierte zwei Sitzungen zu freiwilligen Kodizes für fortschrittliche Modelle wie GPT und Gemini sowie Pläne zum Bau von „KI-Fabriken“, um autonome Rechenkapazitäten sicherzustellen.
- Der französische Präsident Emmanuel Macron bekräftigte, Europa sei „nicht blind vor Regulierungswut“, konnte die globale Tech-Welt jedoch noch nicht überzeugen.
- Einige Meinungen, wie die von Mozilla, argumentieren, dass der AI Act und die DSGVO Standards in die richtige Richtung seien, die EU jedoch vor einem „schweren Kampf“ stehe, sie zu internationalen Normen zu machen.
📌 Die EU ist in der Defensive, da der AI Act von 2024 als überreguliert und innovationshemmend angesehen wird. Seit der Einführung des AI Act im Jahr 2024 sind nur sehr wenige Länder diesem Beispiel gefolgt. Indien kündigte einen „Light Touch“-Ansatz an und greift nur bei spezifischen Schäden wie Deepfakes ein. Der französische Präsident Emmanuel Macron bekräftigte, Europa sei „nicht blind vor Regulierungswut“, konnte die globale Tech-Welt jedoch noch nicht überzeugen. Obwohl die EU weiterhin globale Standards mit freiwilligen Regeln und Plänen für KI-Fabriken verfolgt, zeigt die Skepsis aus den USA und der Industrie, dass Europa beweisen muss, dass strenge Regulierung nicht bedeutet, im globalen KI-Wettlauf zurückzufallen.
