- Ein Bericht von STT GDC zeigt, dass etwa 90 % der asiatischen Unternehmen mit der Einführung von KI begonnen haben, aber 71 % den Sprung vom Testbetrieb in den tatsächlichen Betrieb nicht schaffen.
- Die Umfrage umfasste 644 Unternehmen aus Sektoren wie Finanzen, Fertigung und Energie, wobei 43 % Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern waren.
- Nur 16 % der Unternehmen verfügen über eine vollständige KI-Betriebsstrategie mit umfassender Infrastruktur und Governance, und nur 1 % hat KI wirklich umfassend in den Geschäftsbetrieb integriert.
- Bis zu 56 % der Unternehmen können den Produktionswert von KI nicht messen und sind mit Budgetbeschränkungen konfrontiert, was den ROI unklar macht.
- Die Infrastruktur ist eine große Hürde: Fast 50 % mangelt es an Rechenkapazität, und nur 7 % sind in der Lage, komplexe KI zu verarbeiten.
- 82 % der Unternehmen haben Netzwerkprobleme wie Latenzzeiten und Bandbreitenengpässe, die sich direkt auf die KI-Leistung auswirken.
- 83 % geben an, dass weniger als die Hälfte ihrer IT-Systeme KI-bereit sind, was Schwierigkeiten bei der Benutzererfahrung und der Daten-Compliance verursacht.
- Asien teilt sich in zwei Gruppen: reife Märkte wie Singapur, Japan und Südkorea sowie Schwellenländer wie Vietnam und Indonesien mit Ressourvenvorteilen, aber mangelnden Fähigkeiten und Governance.
📌 Fazit: Der Bericht zeigt ein großes Paradoxon: Obwohl 90 % der Unternehmen Zugang zu KI gefunden haben, war nur 1 % bei der umfassenden Implementierung erfolgreich. Die Hauptursachen liegen in einer schwachen Infrastruktur, Personalmangel und der schwierigen Messbarkeit des Nutzens, wobei 56 % der Unternehmen den ROI nicht bestimmen können. Technische Probleme wie Netzwerkfehler bei 82 % und ausreichende Rechenkapazität bei nur 7 % verlangsamen den Fortschritt weiter. Die Kombination aus reifen und aufstrebenden Märkten könnte Asien jedoch helfen, ein globales Zentrum für KI-Infrastruktur zu werden, wenn diese Hürden überwunden werden.
